Marie Juchacz und Elisabeth Kirschmann-Röhl

Zwei Schwestern für Frauenrechte und Gleichberechtigung
Zwei Frauen, die sich lange für das Wahlrecht für Frauen eingesetzt haben, stehen im Mittelpunkt dieses Vortrags von Lydia Struck.
1919 ist es so weit: Marie Juchacz und Elisabeth Kirschmann-Röhl ziehen in Folge der Einführung des Frauenwahlrechts als Abgeordnete der SPD für die Bezirke Potsdam und Köln-Aachen ins Parlament. Bereits vorher sind sie als gute Rednerinnen für ihre Partei bekannt.
Der Vortrag der Kulturanthropologin Lydia Struck, die auch die Urgroßnichte der beiden Schwestern ist, nimmt verschiedene Aspekte des Engagements in den Blick: Motivation, Inhalte, die Zeit des ersten Weltkriegs und des Nationalsozialismus und nicht zuletzt das Spannungsfeld zwischen politischer Arbeit und Kindererziehung. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Austausch mit der Vortragenden.
