Mitgliederrundschreiben Frühjahr 2015

Liebe FREUNDINNEN und FREUNDE des Historischen Archivs,

mit den Grüßen des gesamten Vorstands wende ich mich heute mit einigen neuen Informationen und dringlichen Bitten an Sie.

Mit zwei Veranstaltungen am 13. und 20. Januar haben wir unser Vereinsjahr begonnen. Die Resonanz war zufriedenstellend, wenn auch nicht überbordend.

Angesichts des wirklich überzeugenden Programms, das die Hauptamtler des Archivs für unseren Förderverein zusammengestellt haben und das als eine der besten Veranstaltungsreihen zum Rheinland – Preußen- Jahr gepriesen wird, wünschen wir uns nichts mehr als eine überzeugendeTeilnahme unserer Mitglieder und FREUNDE an den zukünftigen Veranstaltungen.

Das ganze Programm des Jahres 2015, das wir schon bei der letzten Mitgliederversammlung am 18. November 2014 vorgestellt haben, finden Sie auch immer auf unserer Internetseite www.freunde-des-historischen-archivs.de , angereichert um viele andere Informationen aus dem Vereinsgeschehen.

Schon am 15. April eröffnet im Ausstellungsraum am Heumarkt die Ausstellung „KÖLN – R(H)EIN – PREUSSISCH“ in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland.

Am 23. April, 18.00 Uhr, referiert der Historiker Dr. Jürgen Herres zum Thema „Köln und Preußen. Eine Beziehungsgeschichte“ im Lesesaal des HAStK. Herr Dr. Herres ist der Autor von Band 9 der Kölner Stadtgeschichte der Historischen Gesellschaft Köln.

Einer großartigen Idee von Verwaltungsrichterinnen und Verwaltungsrichtern und einer arbeitsaufwendigen Vorbereitung wie auch vielfältiger Unterstützung von Sponsoren und Freiwilligen entspringt der Abend

„AhA! – Appellhofplatz hilft Archiv“ am 24. April, ab 18.30 Uhr, im Lichthof des Verwaltungsgerichts Köln am Appellhofplatz

zu dem wir Sie sehr herzlich einladen.

Die Tickets gibt es auf einer Hotline info@freunde-des-historischen-archivs.de, die dankenswerterweise von der Frau unseres stellvertretenden Vorsitzenden, Frau Barbara Röttger-Schulz, betreut wird. Der Bestellvorgang ist selbsterklärend.

Auch hier ist es unsere große Bitte, zahlreich teilzunehmen und fleißig Tickets zu bestellen! Selbst wenn die Musik, die sehr professionell von nicht weniger als drei Bands und dem WDR-Intendanten Tom Buhrow dargeboten werden wird, der Einen oder dem Anderen von unseren FREUNDEN zu poppig erscheint: die Tickets eignen sich auch besonders, an Kinder und Enkel verschenkt zu werden.

Die größte Belohnung für die freiwillig auftretenden Künstler wäre es, der versprochene Reinerlös von 10 tausend Euro für die Aufgaben des Archivs käme zusammen!

Der Rahmen im Lichthof des Verwaltungsgerichts am Appellhofplatz ist so außergewöhnlich wie die Idee und die mannigfaltige Unterstützung!

Am 5. Mai findet dann unsere Mitgliederversammlung statt, zu der wir Sie herzlich einladen und zu der Sie mit dieser Post eine förmliche Einladung finden.

 

Ein anderes Thema:

Zum 6. Jahrestag des Einsturzes am 3. 3. 2009 hat der Vorstand eine einstimmig verabschiedete Presseerklärung versandt, mit der wir Ihren Auftrag aus der Mitgliederversammlung vom 18.11.2014 wahrgenommen haben und in unmissverständlichen Worten Rat und Verwaltung darauf hinwiesen, dass ein Baubeschluss für den Neubau nach wie vor aussteht. Der Text dieser Erklärung ist nachzulesen auf unserer Internetseite www.freunde-des-historische-archivs.de

Nun sieht es wohl so aus, dass in der Ratssitzung vom 12. Mai sowohl ein Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan wie ein Baubeschluss für den Neubau am Eifelwall/ Luxemburger Straße erfolgen soll.

Das ist ein ungewöhnliches wie auch besonders ambitioniertes Unterfangen, zu dem es kaum Parallelen gibt.

Umso wichtiger ist es zu beobachten, ob diese beiden Beschlüsse, die die notwendige Voraussetzung für einen Neubau bis 2019 sind, auch tatsächlich im Mai gefasst werden.

Noch stehen die Zusagen der Verwaltung und der Ratspolitik.

Während der Jahre bis 2019 wird weiter Alles ein Provisorium sein, werden die Asylarchive die Materialien zurückschicken, in Düsseldorf im ehemaligen Landesarchiv eine teure Zwischenunterkunft finanziert, das Personal hin und her geschickt und trotz aller erreichten Fortschritte die gesamten Umstände unzulänglich bleiben.

Was bedeutet das für uns FREUNDE?

Jeder von uns möge überlegen, wie sein Engagement gesteigert werden kann, wie wir neue FREUNDE gewinnen und uns so attraktiv aufstellen, dass man um die FREUNDE als

wahrnehmbare Bürgerinitiative für die Belange des Archivs nicht umhin kommt.

Mit den besten Grüßen

Burkhard von der Mühlen

Vorsitzender