Streitschlichtung durch Rainald von Dassel

Bestand 251 (Mariengarden), U K/9

Beschreibung

Maße: ca. 50,5 cm x 38,0 cm
Pergamenturkunde mit aufgedrücktem Siegel

Inhalt

Der Kölner Erzbischof Reinald von Dassel (dem Köln auch die Drei Könige zu verdanken hat) schlichtet mit dieser Urkunde einen Streit zwischen den Kanonikern des Stifts Maria ad Gradus zu Köln (neben dem Dom) mit den Leuten von Wenengeren [Wengern], Dalehusen [Dahlhausen], Oiberge [Eiberg] und Mikelenbeke [Mecklenbeck bei der Isenburg] wegen des Zehnten, also einer Abgabe, die sie an das Stift zu zahlen hatten. Die Leute stützten sich auf ein Privileg Erzbischof Arnolds, demzufolge sie 4 Talente in Dortmunder Währung für Getreide (annona) und ½ Talent für den Kleinzehnt an das Stift zahlen sollen, während die Kanoniker dieses Privileg nicht anerkennen und es für Hinterlist erklären. Der Erzbischof entscheidet, dass die. Leute mit dem Zehnten zu Aldendorpe [Altendorf] an das Stift 5 Talente in Dortmunder Währung als Getreideabgabe und darüber hinaus den Kleinzehnt entrichten sollen.

Konservatorische Massnahmen

Gesamtes Stück

  • Trockenreinigung

Siegel

  • Fragmente zuordnen und ansetzen
  • Brüche und Bruchkanten sichern

Montierung/Verpackung

10% Materialkosten
10% Verwaltungs- und Transportkosten