Stift St. Georg: Immunität und Klausur, 17.-18. Jh.

Bestand 40 (Kirchensachen), A 22

Beschreibung

Datierung: 17.-18. Jh.
Maße: 24,0 x 36,5 x 3,5 cm
Buchblock: Papier mit einem Lacksiegel

Inhalt

Die Akte enthält eine Sammlung von Vorgängen, die im 17. und 18. Jahrhundert in der Kölner Stadtverwaltung zum Stift St. Georg entstanden sind. Hauptsächlich handelt es sich um Probleme und Streitigkeiten um die Immunität des Stifts, d.h. die Herausnahme des Stiftsbezirks aus der weltlichen Gerichtsbarkeit und Herrschaft der Stadtoberen. Für diese war vielfach und je länger je mehr nicht einzusehen, dass sich mitten in ihrer Stadt die Stiftsherren ihrem Zugriff und ihrer Herrschaft entziehen konnten. So entbrannte z.B. 1738 ein Streit darüber, ob weltliche Personen im Stiftsbezirk – also Bedienstete und ähnliches –dazu verpflichtet werden konnten, am Wachdienst der Bürger teilzunehmen. Diese und ähnliche, zum Teil vor Gerichten ausgetragene Auseinandersetzungen endeten mit der Aufhebung von St. Georg in der Franzosenzeit. Das letzte Stück in der Akte stammt aus dem Jahr 1798 und handelt von Zinsennahmen der Stiftsherren aus Kapital.

Konservatorische Massnahmen

  • Trockenreinigung
  • Feuchtreinigung
  • Rissschließung und Stabilisierung
  • Verpackung

10% Materialkosten
10% Verwaltungs- und Transportkosten