Prozess Fahrbeerbte gegen die Königliche Regierung, Kassation des Urteils, 1828 – 1830

Bestand 90 (Handel), A 823 B 20

Beschreibung

Maße: 23,5 cm x 35,5 cm x 2,8 cm
Datierung: 1828 - 1830
Kovolut mehrerer Akten mit preußischer Heftung auf blauem Umschlag

Inhalt

In der vorliegenden Akte aus dem Bestand Handel geht es um einen Prozess der Fahrbeerbten gegen die Königliche Preußische Regierung. Fahrbeerbte waren Privatpersonen, die ausschließlich und exklusiv Überfahrten von Deutz nach Köln und umgekehrt durchführen durften. Mit der Übernahme Kölns durch Preußen wurden auch die Verwaltungsstrukturen übertragen und eine Königlich Preußische Regierung eingeführt. Die Preußische Regierung zweifelte schon früh an, dass die Fahrbeerbten tatsächlich dieses Recht der Überfahrt besäßen. Daher gab es im Laufe der nachfolgenden Jahre immer wieder Ärger, die betroffenen Personen reichten Klage ein. In dem vorliegenden Band geht es um die Kassation eines ersten Urteils von 1828. Vorhanden ist u.a. die Zustellung des Kassationsurteils, die Beantwortung des Kassationsgesuches, die Replik der Königlichen Regierung sowie Bemerkungen zur Kassationsinstanz.

Konservatorische Massnahmen

  • Trockenreinigung
  • Glätten
  • Rissschließung

Verpackung

10% Materialkosten
10% Verwaltungs- und Transportkosten