Prozess Fahrbeerbte gegen die Königliche Regierung, 1824 – 1829

Bestand 90 (Handel), A 823 B 19

Beschreibung

Maße: 24,7 cm x 33,6 cm x 4,7 cm
Datierung: 1824 - 1829
Akte, Einzelblätter geheftet, jedoch nicht auf Umschlag

Inhalt

In der vorliegenden Akte aus dem Bestand Handel geht es um einen Prozess der Fahrbeerbten gegen die Königliche Preußische Regierung. Fahrbeerbte waren Privatpersonen, die ausschließlich und exklusiv Überfahrten von Deutz nach Köln und umgekehrt durchführen durften. Mit der Übernahme Kölns durch Preußen wurden auch die Verwaltungsstrukturen übertragen und eine Königlich Preußische Regierung eingeführt. Die Preußische Regierung zweifelte schon früh an, dass die Fahrbeerbten tatsächlich dieses Recht der Überfahrt besäßen. Daher gab es im Laufe der nachfolgenden Jahre immer wieder Ärger, die betroffenen Personen reichten Klage ein. Erstmals 1819. Diese Akte dokumentiert den Prozessabschnitt von 1824-1829.

Konservatorische Massnahmen

  • Trockenreinigung
  • Glätten
  • Rissschließung
  • Fehlstellenergänzung

Verpackung

10% Materialkosten
10% Verwaltungs- und Transportkosten