Ordnungen der Stadt Köln zum Münzwesen – 1343-1786

Bestand 90 (Handel), A 921

Beschreibung

• Datierung: 1343-1786
• Maße: 38,3 cm x 26,0 cm x 3,8 cm
• Umfang: 140 Blatt

Akte mit preußischer Fadenheftung und Umschlag aus blauem Karton. Innenliegend teils großformatige Blätter mit handschriftlichen und gedruckten Ordnungen

Inhalt

Diese Akte ist eine wichtige Quelle für die Erforschung der Kölner Wirtschaftsgeschichte. Köln zählte im Mittelalter zu den wichtigsten Handelsmetropolen Europas. Auf den städtischen Märkten und im Hafen wurden nahezu alle verfügbaren Waren angeboten, die auf dem „Weltmarkt“ gehandelt wurden. Um die öffentliche Ordnung zu sichern und Betrugsversuchen vorzubeugen, erließ die Stadt immer wieder Verordnungen und griff damit regulierend in das Marktwesen ein. Zu den besonderen Herausforderungen des vormodernen Handels zählte die Umrechnung der unterschiedlichen Maßeinheiten und Währungen.
Die in der vorliegenden Akte überlieferten Verordnungen der Kölner Stadtverwaltung zum Münzwesen dokumentieren diese Problematik besonders anschaulich.

Konservatorische Massnahmen

• Trockenreinigung
• Heftung lösen
• Nassbehandlung
• Abnahme von Klebebändern
• Entfernen von Klebstoffresten
• Rissschließung, Stabilisierung
• Fehlstellenergänzung
• Partiell neuheften

Verpackung

10% Materialkosten
10% Verwaltungs- und Transportkosten