Kapitular-Protokolle, 1794-1802

Bestand 264 (Severin), A 7C

Beschreibung

Datierung: 1794-1802
Maße: 39 cm x 27,8 cm x 1,6 cm
Umfang: 48 Blatt
Grauer Umschlag, darin drei einzeln geheftete Hefte

Inhalt

Diese Akte beinhaltet Protokolle des Kapitels von St. Severin. Das Kanonikerstift ist eines der bedeutendsten und ältesten Stifte in Köln im Mittelalter. Gegründet im ausgehenden 8. Jahrhundert nach Christus, lag es im Süden der Stadt an der Severinstraße. Die Severinstraße führte stadtauswärts nach Bonn und war eine alte Handelsstraße, die bereits von den Römern errichtet wurde. Bis ins 12. Jahrhundert lag das Stift außerhalb der Stadtmauer und wurde erst dann in die Ummauerung der Stadt einbezogen. Im Zuge der Säkularisation 1802 wurde das Stift dann durch die Franzosen endgültig aufgelöst. Das Stift St. Severin war neben anderen großen Stiften in Köln eine Gemeinschaft von weltlichen Geistlichen, die in der Hauptsache zusammenkamen, um in der alten romanischen Kirche St. Severin die Heilige Messe zu feiern und das Stundengebet abzuhalten. Die Protokolle des Kapitels, also der Versammlung der weltlichen Stiftsherren zur Verwaltung des Stiftsvermögens, sind bis auf wenige Lücken von 1605 bis 1802 überliefert. Bei diesem Band handelt es sich um eine nicht vollständige Protokollserie für die Jahre 1794-1802.

Konservatorische Massnahmen

• Trockenreinigung
• Partielles Glätten des Umschlags
• Lösen der Bindung der Einzelhefte
• Nassreinigung
• Rissschließung, Stabilisierung
• Fehlstellenergänzung
• Neuheftung

10% Materialkosten
10% Verwaltungs- und Transportkosten