Fragmente von Protokollen des Kapitels von St. Severin, 1605-1629 sowie 1683-1786

Bestand 264 (Severin), A 7D

Beschreibung

• Datierung: 1605-1629 sowie 1683-1786
• Maße: 38 cm x 24,1 cm x 1,2 cm
• Blauer Umschlag
• Buchblock mit Preußische Fadenheftung und zwei Oblatensiegeln
• Umfang: 24 Blatt

Inhalt

Diese Akte beinhaltet Fragmente von Protokollen des Kapitels von St. Severin. Das Kanonikerstift ist eines der bedeutendsten und ältesten Stifte in Köln im Mittelalter. Gegründet im ausgehenden 8. Jahrhundert nach Christus, lag es im Süden der Stadt an der Severinstraße. Die Severinstraße führte stadtauswärts nach Bonn und war eine alte Handelsstraße, die bereits von den Römern errichtet wurde. Bis ins 12. Jahrhundert lag das Stift außerhalb der Stadtmauer und wurde erst dann in die Ummauerung der Stadt einbezogen. Im Zuge der Säkularisation 1802 wurde das Stift dann durch die Franzosen endgültig aufgelöst. Das Stift St. Severin war neben anderen großen Stiften in Köln eine Gemeinschaft von weltlichen Geistlichen, die in der Hauptsache zusammen kamen, um in der alten romanischen Kirche St. Severin die Heilige Messe zu feiern und das Stundengebet abzuhalten. Die Protokolle des Kapitels, also der Versammlung der weltlichen Stiftsherren zur Verwaltung des Stiftsvermögens, sind bis auf wenige Lücken von 1605 bis 1802 überliefert. Bei diesem Band handelt es sich nicht um eine vollständige Protokollserie, sondern um lückenhafte Auszüge für die Jahre 1605-1629 und 1683-1786.

Konservatorische Massnahmen

• Trockenreinigung
• Heftung lösen
• Nassbehandlung
• Rissschließung und Stabilisierung
• Fehlstellenergänzung
• Sichern von gebrochenen Oblatensiegeln
• Neuheften
• Montierung von Fragmenten

Verpackung
10% Materialkosten
10% Verwaltungs- und Transportkosten