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Das Historische Archiv der Stadt Köln beherbergte bereits vor dem Einsturz im März 2009 knapp über 60.000 Fotografien. Diese befinden sich hauptsächlich in der Zeitgeschichtlichen Sammlung Bild (ZSB), dem Bildarchiv des ehemaligen Stadtarchives Porz sowie in zahlreichen Nachlässen. Die Bandbreite der Nachlässe reicht dabei von großen Fotografennachlässen wie denen von Peter Fischer, Theo Felten oder Inge von der Ropp, bis hin zu Architekten wie Dominikus Böhm oder Verbands-, Vereins- und Bewegungsarchive wie dem Archiv des Gürzenich-Chor Köln von 1827 e.V. Es gelangen aber auch Fotos über viele Familienarchive ins Archiv, vor allem in Form von Fotoalben oder Poesiebüchern. Auch nach dem Einsturz wurden und werden weiterhin Fotografien übernommen. Daher ist die Zahl der Fotos mittlerweile auf weit mehr als 60.000 Stück zu beziffern. Oft sind es aber nicht nur „normale“ Positive, die im Archiv verwahrt werden. Die Palette reicht von großformatigen Positiven, Fotoalben, Bildpostkarten, Dias und Luftbildern, bis hin zu Negativen in Form von Rollfilmen, Negativstreifen oder Glasplatten. Auch übernehmen Archive mittlerweile Fotos in digitaler Form und müssen dauerhaft verwahrt werden. Dabei hat jedes Medium seine speziellen Anforderungen an die Lagerung und auch an die Wiederherstellung, gerade wenn sie bereits vor 2009 im Historischen Archiv verwahrt wurden.

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