Erzbischof Bruno II. von Köln bekundet Schenkung, 1135

Bestand 239 (Kunibert), U K/10

Beschreibung

Datierung: 1135
Maße: ca. 39,0 cm x 60,0 cm
Pergamenturkunde mit aufgedrücktem Wachssiegel

Inhalt

Die Urkunde stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert und darf sich somit zu den ältesten Urkunden aus der Überlieferung der Stiftskirche St. Kunibert zählen.
Der Kölner Erzbischof Bruno bestätigt darin die Schenkung einer Kirche auf dem Grundstück der Gebrüder Regenbold und Wezulo bei Wilre (Köln Weiler)an St. Kunibert. Das Kölner Stift erhält zudem die damit verbundenen Einkünfte aus dem sogenannten Zehnten. Hierbei handelte es sich um eine Art Steuer, die in Form von Naturalienabgaben oder Geldzahlungen geleistet werden konnte. Für die religiösen Gemeinschaften des Mittelalters waren Zuwendungen dieser Art unerlässlich um das tägliche Auskommen der Mitgliederinnen und Mitglieder sicher zu stellen. Die Stifter wiederum versprachen sich durch diese Form von Almosen göttliche Gnade vor allem nach dem Tod.
Heute steht an derselben Stelle in Köln-Weiler der Nachfolgebau, die Pfarrkirche St. Cosmas und Damian. Der Straßenname erinnert noch immer an den einstigen Grundstücksstifter Regenbold.

Konservatorische Massnahmen

Gesamtes Stück

  • Trockenreinigung
  • Befeuchten
  • Glätten
  • Rissschließung und Stabilisierung

Siegel

  • Fragmente zuordnen und ansetzen
  • Brüche und Bruchkanten sichern

Montierung/Verpackung

10% Materialkosten
10% Verwaltungs- und Transportkosten