Erzbischof Bruno II. von Cöln bekundet Stiftung, 1134

Bestand 239 (Kunibert), U K/8

Beschreibung

Datierung: 1134
Maße: 44,5 cm x 48,0 cm
Pergamenturkunde mit aufgedrücktem Wachssiegel

Inhalt

Die Urkunde stammt aus der Überlieferung der Kirche St. Kunibert, welche bis heute zu den berühmten 12 romanischen Kirchen Kölns gezählt wird. Es handelt sich um eine Stiftungsurkunde, genauer gesagt schenkt der Graf Hermann von Saffenberg dem Benediktinerinnenkloster zu den heiligen Makkabäern Köln Anteile an seinem Gutshof zu Mondorf. Das Kloster soll demnach jährlich 30 Kölner Denare, ein Malter Hafer und drei Hühner sowie Anrechte auf einen Teil des Gemeindewaldes erhalten. Die Rechtskraft der Stiftung bekundet in diesem Fall Erzbischof Bruno II von Köln, welcher hier als prominenter Aussteller der Urkunde genannt wird. Hinzu kommen verschiedene Amts- und Würdenträger die als Zeugen bei-wohnen.
Für die religiösen Gemeinschaften des Mittelalters waren Zuwendungen dieser Art unerlässlich um das tägliche Auskommen der Mitgliederinnen und Mitglieder sicher zu stellen. Die Stifter wiederum versprachen sich durch diese Form von Almosen göttliche Gnade vor allem nach dem Tod.

Konservatorische Massnahmen

Gesamtes Stück

  • Trockenreinigung
  • Befeuchten
  • Glätten
  • Rissschließung und Stabilisierung

Siegel

  • Fragmente zuordnen und ansetzen
  • Brüche und Bruchkanten sichern

Montierung/Verpackung

10% Materialkosten
10% Verwaltungs- und Transportkosten