Das Kapitel von St. Severin verkauft einige an seine Gebüsche anschließenden Grundstücke in Bensberg, 1562 – 1790

Bestand Best. 264 (Severin), A 8

Beschreibung

• Datierung: 1562, 1680, 1789-1790
• Maße: 35 cm x 21,5 x 0,5 cm
• Akte aus mehreren Einzelblättern, teils mit Oblatensiegeln
• Umfang: 15 Blatt

Inhalt

In dieser Akte geht es um Grundstücksverkäufe des Stifts St. Severin. Das Kanonikerstift ist eines der bedeutendsten und ältesten Stifte in Köln im Mittelalter. Gegründet im ausgehenden 8. Jahrhundert nach Christus, lag es im Süden der Stadt an der Severinstraße. Die Severinstraße führte stadtauswärts nach Bonn und war eine alte Handelsstraße, die bereits von den Römern errichtet wurde. Bis ins 12. Jahrhundert lag das Stift außerhalb der Stadtmauer und wurde erst dann in die Ummauerung der Stadt einbezogen. Im Zuge der Säkularisation 1802 wurde das Stift dann durch die Franzosen endgültig aufgelöst.
Das Stift verfügte, wie viele andere Kölner Stifte, über reichlich Besitz in Form von Gütern und Grundstücken in und außerhalb Kölns. So auch im benachbarten Bensberg, wo einige Grundstücke verkauft wurden. Darüber hinaus findet sich in dieser Akte auch ein Vertrag aus den Jahren 1789-1790 zwischen dem Stift und einem gewissen Jacob Engels, den das Stift mit dem Ausbau und der Instandhaltung ihres Teils der sogenannten Brüderstraße für 24 Jahre beauftragte.

Konservatorische Massnahmen

• Trockenreinigung
• Fixieren von Stempeln
• Nassbehandlung
• Rissschließung und Stabilisierung
• Fehlstellenergänzung

Verpackung
10% Materialkosten
10% Verwaltungs- und Transportkosten